Ein Baum

Wir hatten uns zur Aufgabe gesetzt einen Baum zu fotografieren. Egal welche Art, egal wo, egal wie alt. Wir wollten uns mit diesem einen Baum eine Weile beschäftigen, ihn von oben bis unten genau betrachten, ihn kennen lernen.

An einem leicht bewölkten Samstagnachmittag trafen sich einige am Nordfriedhof in Düsseldorf. Kaum waren wir auf der Suche nach einem passenden Baum ausgeschwärmt, fing es an zu regnen. Doch was macht das schon …

Ina suchte Zuflucht unter einer Lärche (wahrscheinlich) und fotografierte aus dem schützenden Nadeldach.

Andrea flüchtete unter denselben Baum wie Ina und holte ihr Lensbaby aus dem Gepäck.

Detlef hatte sich schon früh für eine Rubinie (vermutlich) entschieden, die wohl mal von einer Rankepflanze umschlungen war. Er brachte unter anderem sein Fisheye zum Einsatz.

Georg suchte sich einen Baum aus, der vermutlich auf Grund einer das Wachstum behindernden Grabplatte ziemlich krumm gewachsen war.

Astrid verharrte an einer Buche (vermutlich), weil zu Füßen des Baumes schon Winterlinge blühten.

Annette blieb im Rahmen einer Radtour Richtung Magdeburg bei einem Baum hängen, dessen Stamm eingezäunt war.

Hans Peter fand einen prächtigen Baum im Wuppertaler Nordpark und wollte wissen wie die Baumkrone von oben aussieht. Dazu brachte er seine Drohne zum Einsatz und der Baum fing diese beim Absturz netterweise auf. Der Drohne geht es gut. Bei der späteren Bildbearbeitung kam ein Hochpass-Filter zum Einsatz.

Renate nahm eine alte Birke in Augenschein und fand sogar eine rote Milbe.

Peter nahm sich einen alten, knorrigen Baum vor